Laut Statistik der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) starben 2016 etwa 74.000 Menschen an den Folgen von Alkohol, 200.000 Menschen durch Nikotin und 1.333 Menschen durch Drogen.

Auswirkungen von Alkohol auf Entwicklungsprozesse

Trinken größerer Mengen verringert die Produktion von Wachstumshormonen und beeinflusst die Gehirnentwicklung, die erst etwa im 20. Lebensjahr abgeschlossen ist. Die psychosoziale Entwicklung wird eingeschränkt, insbesondere im Hinblick auf Schule, Berufswahl und den Abschluss von Ausbildung oder Studium.

Wenn das Rauchen attraktiv wird

Nikotin ist ein Alkaloid mit stereochemisch ähnlicher Struktur wie Opiate. Risiken des Rauchens werden von den Jugendlichen ausgeblendet. Scheinbar relevantere Themen werden durch das Rauchen in ein neues Licht gerückt: Die Frage nach der eigenen Identität, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe.