Suchtprävention und Beratung

Projekte zur Drogen- und Suchtprävention

Nach dem Schulpräventionstheaterstück TOXIMAN fliesst mein Herzblut nun in die Schaffung des

Präventions- und Nachsorgehaus

Mein Engagement ist mittlerweile grenzüberschreitend ( Deutschland / Schweiz). So entstand unter anderem der Verein SuGe e.V. (Sucht-und Gewaltprävention) und seit kurzem der Verein „ZIEL“ in St.Gallen. Präsident  des Vereins ist ein langjähriger Sozialarbeiter. St. Gallen gilt heute als Hochburg an Drogenkonsum/verkauf Schweizweit.

Ich bin der Überzeugung das das Präventions-und Nachsorgehaus ein „fruchttragendes, ergänzendes und innovatives Projekt wie auch TOXIMAN, das Theaterstück, wird.

Die Erfahrungen zeigen, dass Prävention im Suchtbereich nur gelingen kann, wenn an der Ursache gearbeitet und Betroffene ernst genommen werden. Durch den Kontakt mit Wolfgang zeigte sich, dass in diesem Bereich ein Angebot geschaffen werden muss. Einerseits brauchen Personen nach der Suchttherapie Unterstützung, anderseits braucht es vor dem abgleiten in die Sucht eine unkomplizierte Anlaufstelle mit Fachpersonen. Mit dem Projekt ZIEL soll ein solches Angebot geschaffen und eine Lücke in der Suchtbetreuung geschlossen werden. Das Projekt ZIEL ist ein dringend benötigtes ergänzendes Angebot, um die Suchtproblematik zu bekämpfen und betroffenen zu helfen.

(Markus Gebert, Soalarbeiter, Präsident Verein ZIEL)

Mein Schwerpunkt bis zum Ende diesen Jahres ist das Mithelfen/Mitgestalten/Mitschaffen zweier Häuser für Suchtmittel gefährdete Menschen und regulär abgeschlossener Therapieabgänger. Eines in der Schweiz unter der Leitung und Führenung des Vereins ZIEL, vertereten durch Markus Gebert, +41 77 457 28 58 und eines durch den Verein SuGe e.V. ( Sucht-und Gewaltprävention) vertreten durch Anton Erhard, Finkenschlag 14, D-27283 Verden, +49 152 372 30 623.

Im Präventions- und Nachsorgehaus können heranwachsende Menschen von 18 bis 30 Jahre aufgenommen werden, die einen festen Willen und Motivation haben, sich von ihrem suchtgefährdten Verhalten zu verabschieden.

Darüber hinaus können Menschen, die regulär eine Suchtthaerapie abgeschlossen haben in dem Haus leben. Hier werden sie Zeit und Ruhe finden um ihr Leben weiter „suchtfrei“ zu gestalten.

Das Ziel: Arbeit & Wohnung zu finden. Der Aufenthalt beträgt max. 3 Monate.

Das Präventions-und Nachsorgehaus soll Menschen die suchtgefärdet sind und Menschen, die einer Sucht den Kampf angesagt haben, dienlich sein. Durch  die positive Wirkung  des Synergieeffekt als  Gemeinschaft leben werden sich die Menschen Halt und Stütze sein.

Starten soll es als ein „niedrigschwelliges Angebot.“ Niedrigschwelligkeit bezeichnet die Eigenschaft eines Dienstes oder Angebots, das von den Nutzern nur geringen Aufwand zu seiner Inanspruchnahme erfordert.

Die Regeln des Präventions- und Nachsorgehaus:

  • Ankommen
  • den „Rucksack“ weglegen
  • Schlafen
  • Probleme besprechen
  • Lösungen finden

Junge Menschen, die in ihrer Krise das Haus betreten, müssen den Verantwortlichen des Hauses, bevor sie über die Türschwelle treten, unterschreiben, dass sie in ihrer momentanen Lebenssituation an einer gemeinsamen Lösung aller Beteiligter – den Eltern, Behörden, Suchtberatungsstellen, Erziehungsberatungsstellen, Psychiatrien, Schulen, der Polizei sowie Gerichtsstellen – zu Liebe für sich selbst, hinarbeiten. Dies ist Bedingung für eine kurzfristige Aufnahme in der Kriseninterventionsschlafstätte.Tagsüber haben sie ihren vorhandenen Verpflichtungen wie Schule, Ausbildung oder Arbeit nachzugehen.

Bis Abends, 21 Uhr, können sich junge Menschen, die von sich aus sagen, ein Suchtproblem zu haben, in der Kriseninterventionsschlafstätte einfinden . Bis spätestens 8 Uhr des nächsten Morgens müssen sie vorerst die Stätte wieder nach vorhergehendem saubermachen des Zimmers verlassen. Am selben Abend dürfen sie wieder kommen. Max. 7 Übernachtungen sind möglich. Für Therapieabgänger max. 3 Monate.

Der Konsum jeglicher Suchtmittel incl. Nikotin ist untersagt. Beim Loslösen dieses Suchtmittels begleiten wir den jungen Menschen ebenso.

Wir vertreten den Anspruch, dass das eine Präventions- und Nachsorgehaus nur auf der Grundlage von Freiwilligkeit, Akzeptanz und Kooperation stattfinden kann.

Die Präventions- und Nachsorgehauswird zunächst von Wolfgang Sosnowski, ein Mitglied der F. FOUNDATION, www.f-foundation.org, aufgebaut. Dies soll basierend auf dem Gebot der grundlegenden Werte der Freiheit, Würde und die Wertschätzung des Einzelnen in seiner Ganzheit erfolgen.

Menschen, die von einer Sucht gefährdet und seelisch verwundet sind, haben oftmals das Bedürfnis nach Sinnsuche.

Dem Initiatoren Wolfgang Sosnowski, ist bewusst, dass solch ein Haus nur auf Mithilfe von außen verwirklicht werden kann. Das Präventionshaus könnte in der Partizipation mit staatlichen und/oder kirchlichen Stellen und Geldern entstehen. Er freut sich auf eine Kontaktaufnahme von Unterstützern.

Ohne Teamarbeit kein Erfolg!

Darum werden in einem ersten Schritt „ehrenamtliche Mitstreiter“ gesucht, die im Team bestehend aus Sozialarbeiter/innen, Pfleger/innen und therapeutischen Mitarbeiter/innen das Haus „ehrenamtlich“ und später professionell führen.

Bitte meldet euch bei mir, Anton oder Markus

Filme

„Jugend & Sucht“ ist ein Filmprojekt mit der IGS (Christoph-Lichtenberg Gesamtschule) Göttingen zu den Themenschwerpunkten Alkohol, Nikotin und Cannabis.

Ein Filmprojekt von TOXIMAN und Mathias Wald mit der Rainald von Dassel-Schule.

Ein Filmprojekt zwischen F.Foundation und der Pestalozzischule.

Die F.Foundation

Prophet – Toximan (Musikvideo)

Der Göttinger Rapper PROPHET widmete TOXIMAN einen Song.

Der Verein

Durch mein langjähriges soziales Engagement in unsrer Gesellschaft und der Gründung vieler gemeinnütziger Vereine entstand am 14. Oktober 2017 der Verein SuGe e.V.  ( Sucht-und Gewaltprävention e.V.) 
Zweck des Verein ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen und die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen.

Menschen, die aus persönlichen Erfahrungen sprechen, sind die verlässlichsten Informanten. Objektivität ist ein Mythos. Das größte Vertrauen kann man in Menschen setzen, die aufrichtig sagen können: „Ich weiß wie Dir zumute ist, weil ich das selber durchgemacht habe.“

(Anne Wilson Schaef „Im Zeitalter der Sucht“)